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am 24. März 2017

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

- Die Grünen im Bezirk Mödling haben eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die untersucht, wie sich die UN-Nachhaltigkeitsziele auf lokale und regionale Ebene konkret umlegen lassen.

17 Ziele für nachhaltige Entwicklung

Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat am 25. September 2015 die Resolution „Transformation unserer Welt: die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ verabschiedet. Die 193 UN-Mitgliedsstaaten bekennen sich da­mit zu einem gemeinsamen Aktions­plan, um „die Welt auf den Pfad der Nachhaltigkeit“ zu bringen. Das ist an­gesichts der Krisen, in die die Mensch­heit zu schlittern droht, genauso drin­gend wie ambitioniert.

Die Menschheit, das sind wir alle, des­wegen soll auch niemand zurückge­las­sen werden – einerseits. Andererseits sind wir damit auch alle gefragt unser Leben selbst so zu organisieren und einzurichten, dass wir schlussendlich den Pfad der Nachhaltigkeit auch tat­sächlich erreichen.

Dabei muss auch klar sein, dass alles was nicht nachhaltig organisiert ist, auf Dauer keinen Bestand hat, d.h. auch, wir werden in jedem Fall den Pfad der Nachhaltigkeit erreichen, die Frage ist nur, wie viel von uns und unter welchen Opfern. Oder in anderen Worten: die Transformation wird in jedem Fall kommen und es ist genau so klar, dass wir mehr Gestaltungsspielräume haben, je früher wir die Angelegenheit selbst in die Hand nehmen. Nichts tun bedeutet, immer mehr Möglichkeiten zu verlieren bis schließlich nur mehr die teuerste Variante übrig bleibt.

Oder noch einmal in anderen Worten: wer länger in die falsche Richtung geht, muss dann auch mehr Anstrengungen auf sich nehmen, um auf den richtigen Weg zurückzukehren.

Bei der Agenda 2030 ist diesmal das Engagement aller Staaten gefragt, ins­esondere auch das der sogenannten hochentwickelten bzw. hochtechni­sier­ten. Würden alle Menschen auf der Erde mit einem Ressourcenverbrauch wie die durchschnittlichen Österreicher­Innen leben, müsste der Planet gut dreimal so groß sein. Das geht sich also auf Dauer nie und nimmer aus.

Die Grünen im Bezirk Mödling haben deshalb eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die untersucht, wie sich die UN-Nachhaltigkeitsziele auf lokale und regionale Ebene konkret umlegen lassen und wo überall angeschoben werden kann und muss.

Die Vereinten Nationen wurden nach dem 2. Weltkrieg und in Reaktion auf diesen als Friedensprojekt eingerichtet. Angriffskriege sind seither völkerrecht­lich verboten. Und man hat auch erkannt, dass ein Verbot alleine nicht ausreicht, vielmehr geht es darum, mögliche Kriegsursachen aus der Welt zu schaffen bzw. erst gar nicht aufkommen zu lassen, also aktive Friedensarbeit zu betreiben.

Das gelingt natürlich umso besser, je mehr Gewicht die Vereinten Nationen bekommen. Und dazu kann wiederum jede/r einzelne beitragen. Lokale Projektgruppen machen auch deswegen viel Sinn, weil es nicht nur um die konkrete Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele vor Ort geht, sondern weil damit auch das Friedensprojekt Vereinte Nationen gestärkt wird.

Wenn Sie sich in diesem Sinn weiter informieren oder gleich engagieren wollen, zögern Sie bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Wir sind bei jeder Art von Sinnstiftung gerne behilflich. Schließlich kann Demokratie und Freiheit nur erhalten werden, wenn genug Menschen dafür eintreten.

Christian Apl, Bezirkssprecher